Apple hat’s verbockt

Apple hat was gegen Flash, dürfte ja inzwischen die Runde gemacht haben.
Als alternative bewirbt Apple HTML5, CSS3 und Javascript, was ich nicht unbedingt schlecht finde.
Nun haben sie auf ihrer Webseite (hier) einige Demos heraus gegeben, die mich wirklich faszinieren.
Schade nur das ich, trotz neuestem Safari Browser (ebenfalls von Apple) die letzte Demo nicht aufrufen kann, da angeblich mein Browser die Spezifikationen nicht unterstütz :(

Im Klartext, liebe Apple Leute, wenn ihr eine Demo präsentieren wollt, diese einerseits die Vorteile von HTML5 und CSS3 zeigen soll, andererseits die eures tollen Safari Browsers, dann sorgt doch bitte im Vorfeld dafür, das es auch wirklich funktioniert.

Ich komm mir hier irgendwie veräppelt vor.

Zum Beweis:

Ja, er kann es!!!

Jep, ich komme gerade von einem super Vorstellungsgespräch zurück bei der Mayflower GmbH und will nur mal so schnell ins Internet mit meinem Lieblingsbrowser Bolt (für das Blackberry gibt es einfach nichts geileres), kommt da erst mal ein Update reigeflattert…
Und was überascht jetzt daran?
Nach diesem Update kann der Bolt endlich Tab’s :)
Wenn einem da keiner abgeht…

Halbzeit

Heute ist es soweit, Halbzeit, drei von sechs Abiturprüfungen sind geschafft, der Rest ist nächste und übernächste Woche.

Bisher geschafft sind Deutsch, wo es eine tolle Kreativaufgabe gab, in welcher man eine Dankesrede anlässlich einer Ehrendoktorwürde schreiben sollte, die den Titel trug: “Auch Goethe ist für mich Know-how”.

Ebenso Englisch, wo es neben einem ziemlich unverständlichen Test zum Hörverstehen über Leute die nach, bzw. weg zogen aus New York, auch eine Aufgabe zu möglichen neuen Methoden im Buchhandel zu bewältigen war.

In Geschichte gab es eine nette Aufgabe zu der Demokratie in Deutschland, welche man in der deutschen Geschichte mit Beispielen belegen sollte.

Jetzt bin ich gespannt, was noch so auf mich zukommt, Mathe, Kunstgeschichte und Biologie muss ich noch machen, die letzte beiden zum Glück nur Mündlich.

Shirt gegen Marketinghilfe

3Dsupply, bei denen ich schon häufiger T-Shirts bestellt habe und die meine Bestellungen immer zu meiner vollsten Zufriedenheit ausgeführt haben (die Lieferung ist wirklich schnell gewesen), hat momentan eine Aktion, um für ihren Shop, trotz geringem Budgets für Werbemittel, Werbung zu betreiben.

Sie setzten auf die wohl gewaltigste Kraft im Internet, auf uns Blogger :)

Natürlich möchte ich bei einer solchen Aktion gerne mithelfen und das es dazu als Vergütung ein T-Shirt nach Wahl gibt ist natürlich ein zusätzlicher Grund für mich teilzunehmen.

Also mein Tipp für euch, wenn ihr lustige T-Shirts sucht, dann ist 3Dsupply genau der richtige Shop für euch ;)

Edit: Heute (29.04), nur 3 Werktage nachdem mein dieser Beitrag als Einsendung akzeptiert wurde, kann ich mein neues T-Shirt schon anziehen, also wenn das kein schneller Service ist.

Zend-Framework Poster

Heute bekam ich in zwei großen Briefumschlägen jeweils ein Poster welches jedem PHP-Programmierer das Leben leichter macht.
Einmal handelt es sich um das Zend-Framework Poster von der Mayflower GmbH, welches auf A0 -Größe die Kernkomponenten des Zend-Frameworks darstellt und andererseits um das PHP-Security Poster von SektionEins.

Beide Poster helfen mir hoffentlich bei meinem ersten größerem PHP-Projekt, einer Blogingsoftware.

Die Bestellung der Poster ist kostenlos und Aufgrund der guten Übersichtlichkeit kann ich sie eigentlich nur jedem der mit dem Zend-Framework entwickelt, bzw. jedem anderen PHP-Entwickler empfehlen.

Fürchtet mich

Ich habe gerade den Film Revolver angesehen.
Der Inhalt ist eigentlich nur eine ein wenig verworrene Gangstergeschichte, nichts so besonderes.

Was den Film aber besonders macht ist ein einziges Zitat:

Fürchtet oder Verehrt mich, aber bitte haltet mich für etwas Besonderes…
Wir haben alle die selbe Sucht, wir sind Anerkennungsjunkies!

Genau dass sind wir doch alle, wenn wir ehrlich zu uns Selbst sind, wir die Twitterer, die Bloger, die Netzwerker, wir sind die Exhibitionisten des 21. Jahrhunderts, VZ, Facebook und Xing sind unsere FKK-Strände.
Wir leben ein Leben, welches nichts weiter als eine Verkleidung ist, wir versuchen mit jedem Schritt nur die Kette zu verlängern.

Aber bei all dem geht es nur darum jemanden, einen einzigen, eine einzige, zu finden, der einem auf die Schulter klopft und sagt, “Gut gemacht”.

Wir alle jagen der Anerkennung ständig nach, hoffen, sie irgendwann zu finden und fallen nur jedes mal tiefer, wenn wir der Erkenntnis näher kommen, dass diese Anerkennung nichts Wert ist, dass sie nur einen Augenblick dauert.

Schmerz, Gewalt, Leid, nur um unvergessen zu sein.
Freude, Liebe, Hoffnung, nur um zu vergessen.

Wir sind das Volk und doch alleine.
Wir verwirklichen uns bis in unserer eigenen Schizophrenie, nur um alsdann alleine zu sein.

Wir suchen uns Angehörige, Kollegen, Gleichgesinnte um unsere Unterschiede zu feiern.
Wir suchen unseres Gleichen um zu erkennen das wir doch nicht so Gleich sind.

All das sind wir, bis ins innerste zerrissen und doch ein ganzes.

Ungezwungen heißt nicht Nicht

Ich sitze gerade schön in der Vogtlandbahn, auf dem Weg zu meiner Oma, auf dem Weg zum besten Osteressen was ich mir wünschen kann.
Am Geraer Bahnhof, an welchem ich umsteigen musste, habe ich einen großen Aushang der Vogtland Bahn gesehen:
“Unsere Bahnen fahren ohne Zugbegleiter (Schaffner)”

Normalerweise zahle ich bei der deutschen Bahn nur auf längeren Strecken, weil dort das Risiko erwischt zu werden höher ist, in der Vogtlandbahn zahle ich jedoch, trotz etwa gleicher Preisgestaltung, freiwillig das Geld für ein Ticket.
Und das trotz der Tatsache, dass ich, aufgrund des Fehlens eines Zugbegleiters, gar nicht erwischt werden kann.

Und das faszinierende, ich habe mich zu beobachtungszwecken extra an den Fahrscheinautomat im Zug gesetzt, alle anderen Fahrgäste zahlen auch brav ihr Ticket, obwohl aufgrund der Zuggröße für jeden ersichtlich ist, dass kein Zugbegleiter den Zug begleitet.

Sind wir inzwischen alle wirklich so Anti geworden, dass wir die Möglichkeit nicht zu zahlen brauchen, um eben zu bezahlen?
Open Source Prinzipien im realen Leben.
Lassen wir doch uns alle Entscheiden, welchen Wert ein Produkt, eine Dienstleistung für uns hat und danach ob und wie viel wir bezahlen wollen.
Vielleicht wollen wir einfach nicht weiter dem Druck ausgesetzt werden, bezahlen zu müssen, sondern wir wollen bezahlen dürfen.

Ich zahle gerne für etwas, was mir gefällt, oder wenn ich auf ein Konzert gehe, dann kaufe ich ein T-Shirt, wenn die Band gut war, um diese so zu Unterstützen.
Warum können wir das nicht einmal im realen Leben probieren?

Ist es wirklich so entscheidend Milliardenumsätze zu erwirtschaften, oder bringt es nicht auch Ansehen, ein Produkt zu “verschenken,” dass heißt den künftigen Besitzer entscheiden lassen, was es ihm Wert ist.
Klar es gäbe dann halt keine Milliarden mehr für Aktionäre, aber ich bin der Meinung, dass diese eh genug verdient haben in den letzten paar Jahren.

In diesem Sinne, ein frohes Osterfest, möge die Idee des GNU-Projektes vom Kreuz des Kapitalismus auferstehen.

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